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Immun-Intoleranz
Neue Diagnostik - Technologie deckt die Ursache
"rätselhafter" Gesundheitsstörungen auf
Unerkannte Zivilisationskrankheit "Immun-Intoleranz":
Allergien gegen Birkenpollen, Schimmel, Hausstaub etc. -
wer kennt sie nicht? Wer nicht selbst betroffen ist, hat Freunde, Bekannte
und Verwandte, die unter "Heuschnupfen" oder ähnlichen Symptomen
leiden. Allergische Reaktionen greifen für jedermann sichtbar um sich, circa
25 Prozent der Menschen in den entwickelten Ländern leiden darunter. Doch das
Sichtbare ist, wie so oft, nur die Spitze des Eisberges. Seit Mitte der
neunziger Jahre warnen Experten, daß "normale" Allergien vom
"Sofort-Typ", bei denen die Reaktion des Körpers dem Kontakt mit
dem Allergen auf dem Fuße folgt, nur einen geringen Anteil der
"überempfindlichen" Immun-Reaktionen des menschlichen Immunsystems
ausmacht.
Noch viel häufiger
als die Sofort-Allergien kommen Immunreaktionen mit verzögerter Symptomatik
vor. Schätzungen, denen zufolge mehr als ein Drittel der Bevölkerung an der
Zivilisationskrankheit Immun-Intoleranz leidet, erscheinen realistisch. Oft
kommt es zu komplexen chronischen Manifestationen wie etwa bei der
Neurodermitis oder dem Chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS). Dennoch werden
die zahlreichen Symptome dieser Krankheit bislang als psychogen bedingt
abgetan. Tatsächlich war mit der herkömmlichen Diagnostik der Schulmedizin
auch kaum Licht in dieses Dunkel zu bringen. Und progressiv arbeitenden
Medizinern, die Zusammenhänge zwischen Umwelteinflüssen und/oder Nahrung und
der Symptomatik vermuteten, standen keine objektiven Diagnoseverfahren zur
Verfügung.
Bis heute ist die
Zuordnung des Auslösers der Immun-Intoleranz, deren Auswirkungen mitunter
viele Stunden oder gar erst drei Tage nach dem Kontakt mit dem Allergen auftreten,
mit herkömmlichen Methoden wie etwa bei der sehr teuren stationären
Rotationsdiät nur schwer nachweisbar.
Ein von MedPlus
Europe entwickeltes molekular-biologisches Diagnoseverfahren und darauf
basierende immer bessere Einblicke in Zusammenhänge des Immunsystems und
seiner Reaktionen führten auch zum Verständnis der international nun
anerkannten Krankheit Immun-Intoleranz. Effektive Diagnostik und Behandlung
ist nun möglich.
Bei Immun-Intoleranzen sind zahlreiche verschiedene Zellen des Immunsystems und von ihnen freigesetzten Boten- und andere Stoffe wie etwa Entzündungsmediatoren beteiligt. Ist dieses komplizierte System einmal in Unordnung, können unterschiedlichste Gesundheitsstörungen die Folge sein.
So werden mitunter
winzige Mengen bestimmter Stoffe aus unserer Umwelt, z.B. aus der Nahrung
aber auch aus Dentalmetallen, Kleidung, Schmuck, Medikamenten, Schimmelpilze,
etc. vom Immunsystem als "Feinde" angesehen, als handele es sich um
Bakterien oder Viren. Zum einen liegt es in der genetischen Ausstattung jedes
Menschen begründet, was das jeweilige Immunsystem als "Feind" oder
"Freund" erkennt. Zum anderen spielt die Art der Umwelteinflüsse
auf das Immunsystem, das sich schon im Mutterleib auf den Schutz vor der
künftigen Umwelt vorbereitet, eine entscheidende Rolle.
Welche Symptome gibt es ?
Die Symptome sind die vielfältigen Befindlichkeits- und Gesundheitsstörungen eines gestörten Immunsystems. Insbesondere Symptome wie:
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Müdigkeit
·
Verdauungsbeschwerden
·
Gelenkschmerzen
·
Muskelrheuma
·
Konzentrationsstörungen
·
Schlafstörungen
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Depressionen
·
Infektanfälligkeit (insbesondere der Atemwege)
·
Migräne
·
Hautekzeme
·
Nervosität und Hyperaktivität (vor allem bei
Kindern),
·
Unfruchtbarkeit bzw. Fehlgeburten
sind oftmals auf
Immun-Intoleranzen zurückzuführen.
Welche Erkrankungen stehen mit Immun-Intoleranzen im
Zusammenhang ?
Ist eine
Entzündungskaskade erst einmal in Gang gesetzt, können vielfältige Symptome
bis hin zu Krankheiten wie Morbus Crohn, Rheuma oder Nervenentzündungen die
Folge sein. Bei MedPlus Labs sind mehrere tausend Fälle registriert, in
denen die chronische Stimulation des Immunsystems zu vielfältigen
körperlichen und psychischen Krankheiten führte.
Dazu gehört auch die
Entdeckung einer neuen rätselhaften Erkrankung in Europa (1985), dem
Chronic-Fatigue-Immundysfunktion-Syndrom (CFS), wie es 1988 in den USA
genannt wurde. Auch gelang in der Folge der wissenschaftliche Nachweis, daß
diese Krankheit und verwandte komplexe Krankheitsbilder wie MCS (Multiple
Chemical Sensitivity Syndrome) oder das Fibromyalgie-Syndrom durch eine
chronische Stimulation des Immunsystems bedingt sind. Während weltweit nach
neuen Immunschwäche-Viren als Auslöser gesucht wurde, gelang es der
Düsseldorfer Arbeitsgruppe durch Anwendung überlegener Immunfunktionsanalysen
erstmals nachzuweisen, daß bei den meisten dieser Patienten simple
Nahrungsmittel- oder Schimmelpilzproteine die Immunstörung auslösen.
Neue Diagnostik und Therapie-Erfolge:
Inzwischen stehen
diese High Tech-Diagnosemöglichkeiten für Routineuntersuchungen zur
Verfügung. Durch Anwendung des Lymphozyten-Transformationstests können im
Reagenzglas die individuellen Reaktionen lebender Immunzellen des Patienten
auf spezielle Moleküle aus Nahrung und Umwelt hin untersucht. Um auch
verzögerte Reaktionen zu entdecken, werden die Zellen über 72 Stunden hinweg
beobachtet. Eine arbeits- und technikaufwendige Methode. Die Therapie ist
dann jedoch einfach und preiswert: "Weglassen" oder Meiden der nicht
tolerierten Substanzen. Dies bedeutet häufig den positiven Wendepunkt bei
chronischen Störungen und fruchtlosen Arzt-Odysseen.
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