Fallbeispiele zur Immun-Intoleranz

 

Geht es Ihnen auch so wie den Patienten in den folgenden Fallbeispielen? Sie fühlen sich ständig krank, ziehen von einem Arzt zum anderen, erhalten Diagnosen und Therapien, aber nichts scheint wirklich zu helfen.

 

Dabei lassen sich all diese Beschwerden oft problemlos und kostengünstig heilen, wenn Sie deren wahre Ursache kennen: eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (eine Form der Immun-Intoleranz). Nahrungsmittel können Quelle von Gesundheit und Energie, aber auch von Krankheiten sein. Es sind unsere Gene, die täglich neu entscheiden: Eigen oder Fremd? Tolerieren oder bekämpfen? Von dieser Entscheidung hängt die Gesundheit ab. Das ist die revolutionäre Erkenntnis der neuesten Immunforschung. Und diese Erkenntnis kann Ihnen helfen dauerhaft gesund zu bleiben, bzw. es zu werden.

 

 

Fall A:

 

Eine Mutter und ihr Kind klagten über ständiges Unwohlsein. Das Kind litt an Atemwegsinfektionen, Bauchbeschwerden, Leistungsminderung, Hyperaktivität. Seine Mutter war häufig erschöpft, nervös und reizbar. Man riet beiden zu einer Familientherapie, da eine "gestörte Mutter- Kind - Beziehung" für die Ursache gehalten wurde. Einige Ärzte vermuteten, daß Umweltgifte - Pyrethroide aus dem Teppich, Schimmelpilze aus der Tapete und Formaldehyd aus den Möbeln - die Auslöser seien. Schließlich wurde die Wohnung für viel Geld saniert.

 

Die wahre Ursache: Beide vertrugen Schweinefleisch, Weizen und Kuhmilch nicht. Nachdem diese Lebensmittel konsequent aus der täglichen Kost verbannt wurden, ging es beiden wieder gut.

 

 

Fall B:

 

Ein Kind litt permanent an Infekten im HaIs-Nasen-Ohren-Bereich, geschwollenen Lymphknoten, war geschwächt, ängstlich, entwicklungsgestört und hyperaktiv. Mehrere Ärzte diagnostizierten ein entgleistes Immunsystem, das mit Störenfrieden wie Viren und Bakterien nicht recht fertig würde, und therapierten entsprechend. Die Beschwerden verschwanden jedoch nie völlig.

 

Die wahre Ursache: Das Kind vertrug Kuhmilch nicht. Nach konsequentem Weglassen aller Milchprodukte erholte sich das Immunsystem rasch, das Kind entwickelte sich prächtig.

 

 

Fall C:

 

Ein Säugling litt unter juckenden Hautekzemen, Magen-Darm-Koliken, Unruhe und Schlafstörungen. Seine Eltern gingen mit ihm zu verschiedenen Ärzten. Man diagnostizierte eine Störung der Abwehr und baute das Immunsystem auf. Der Erfolg war nicht von Dauer.

 

Die wahre Ursache: Das Kind vertrug Roggen, Fisch und Bäckerhefe nicht und eine entsprechende Ernährungsumstellung führte rasch zur Besserung.

 

 

Fall D:

 

Ein erfolgreicher Manager hatte sich bereits mit vielen Restaurantchef überworfen, weil er seine körperlichen Beschwerden auf mangelnde Hygiene in den jeweiligen Lokalen (er aß fast nur in Restaurants) zurückgeführt hatte. Sein Leidensweg: Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Leistungsminderung, Durchfälle. Die Ärzte diagnostizierten ein Burn-Out-Syndrom, ein chronisches Müdigkeitssyndrom und - wegen der häufigen Restaurantbesuche - eine chronische Salmonellenintoxikation. Verdächtig erschien dem Manager, daß seine Beschwerden aufhörten, wenn er fastete. Wollte er also für eine Besprechung fit sein und einen klaren Kopf haben, so aß er zwei Tage davor nichts.

 

Die wahre Ursache: Der Manager vertrug die meisten Fisch- und Fleischsorten, Roggen, Weizen, Bäckerhefe, Champignons undTrauben nicht. Kein Wunder, daß er nach jedem Restaurantbesuch leistungsunfähig war. Eine Ernährungsumstellung brachte rasch Besserung; bei den Restaurantchefs hat er sich entschuldigt.

 

 

Fall E:

 

Ein Vater und sein fünfjähriger Sohn waren beide krank. Der Vater litt seit sechs Jahren an Infekten, Hautausschlägen, Muskel- und Gelenkschmerzen, war erschöpft, nervös, depressiv, geschwächt und hatte Schlafstörungen. Der Sohn hatte ebenfalls Hautausschläge, war unruhig, konnte ebenfalls nicht gut schlafen und litt unter ewigen HNO-Infekten. Mit Hilft einer teuren Immuntherapie konnte das Immunsystem des Vaters soweit stabilisiert werden, daß er zumindest in der Lage war, zu arbeiten und damit für den Lebensunterhalt aufzukommen.

 

Die wahre Ursache: Beide vertrugen Weizen, Hühnerfleisch, Hühnerei, Haselnüsse, Paprika, Thunfisch, Champignons und Tee nicht. Nach einer Nahrungsumstellung geht es jetzt beiden wieder gut.

 

 

Fall F:

 

Eine Chefsekretärin war ständig erschöpft, nervös, depressiv, gereizt, hatte Zyklusstörungen und Spontanaborte. In der Arbeit war ihr Chef deshalb häufig unzufrieden mit ihr, in der Freizeit schlief sie sogar im Kino ein. Die Ärzte diagnostizierten eine nervöse Depression und verordneten Psychopharmaka.

 

Die wahre Ursache: Die Frau vertrug Eiklar, Eidotter, viele Gemüse, alle Fleischsorten (außer Lammfleisch) und Tomaten nicht. Nach einer Kostumstellung war sie wie ausgewechselt Der Chef war davon so angetan, daß er sie spontan zum Essen einlud, im Kino schläft sie nun nicht mehr ein, und zusammen mit ihrem Mann hofft sie jetzt auf ein Baby.

 

 

Fall G:

 

Eine Frau hatte immer wieder MS-Schübe sowie Nervenentzündungen und litt an Ataxie, Schwindel und Fallsucht. Durch eine Immuntherapie ließ sich die MS unter Kontrolle bringen, die Beschwerden gingen zurück. Es war jedoch immer eine Behandlung nötig.

 

Die wahre Ursache: Die Frau vertrug Kuhmilch nicht. Nach konsequentem Vermeiden von Milch und Milchprodukten trat rasch Besserung ein. Sie erlitt jedoch einen schweren Rückfall als sie im Zuge einer Diät unwissentlich ein milcheiweißhaltiges Diät-Fertigprodukt zu sich nahm.

 

 

Fall H:

 

Ein Mann hatte immer Muskel-, Gelenk- und Gliederschmerzen. Nach einer Vermessung des Immunsystems diagnostizierten die Ärzte Rheuma und behandelten entsprechend. Für viel Geld hatte er schon seine Wohnung - wegen Umweltgiften als mögliche Auslöser - saniert.

 

Die wahre Ursache: Der Mann vertrug Schweinefleisch nicht. Nach einer Ernährungsumstellung besserten sich die Entzündungen an Sehnen, Muskeln und Nerven.

 

 

Fall I:

 

Der Chefredakteur einer Zeitung litt an einem rätselhaften, therapieresistentem Asthma und zog von Arzt zu Arzt, ohne daß sich die Beschwerden dauerhaft besserten.

 

Die wahre Ursache: Er vertrug Bierhefe und Schweinefleisch nicht. Durch eine entsprechende Ernährung klangen die Symptome rasch ab. Er erlitt jedoch einen heftigen Rückfall als er einmal einen Schweinebraten mit Bier verzehrte. Seitdem ernährt er sich sehr konsequent und fühlt sich wohl.

 

 

 

Auszug aus: Hofmann/Hilgers: Food Intolerance, Mosaik Verlag, 1997.