Tödliche Fatigue
Erstmals hat eine Amtsärztin das chronische Müdigkeitssyndrom
(Chronic
Fatigue Syndrome, CFS) als
Todesursache festgestellt. Eine 32 Jahre
alte Engländerin war an Dehydrierung
gestorben - nach Meinung der Ärztin
eine direkte Folge ihres seit sechs Jahren bekannten
CFS-Leidens. Interessengruppen werteten den Eintrag auf dem Totenschein als wichtigen, Schritt
hin zur Anerkennung ihres Leidens
als physische Krankheit. CFS ist
häufig mit Überreaktionen des
Immunsystems und Entzündungen verbunden, wird aber teilweise als rein psychisches Leiden dargestellt.
(New Scientist Online v. 16.5.)